Centrum für soziale Investitionen und Innovationen | Centre for Social Investment
Siegel der Universität HeidelbergSchriftzug Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen - Centre for Social Investment

CSI Report

Neu: "CSI report", Ausgabe Nr.16/ März 2014

In dieser Ausgabe berichten wir über:

  • Positive Effekte betrieblicher Kinderbetreuung: Unterneh-men investieren in eigene betriebliche Kinderbetreuungsangebote. Ihre Wirkung hat das CSI mit einer umfassenden Analyse der Aktivitäten der BASF SE untersucht. Sowohl die öffentliche Hand, Eltern als auch das Unternehmen profitieren von Betriebs-Kitas, so ein Ergebnis der Studie.
  • Aktivitäten in der Hauptstadt. Das Berliner Büro des CSI:
    Seit fast fünf Jahren ist das CSI in Berlin aktiv. Die "Dependance" ist mittlerweile zu einem festen Standort geworden für eigene Forschungsprojekte und für die wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Wir stellen die unterschiedlichen Projekte und Kolleginnen und Kollegen genauer vor.
  • Das CSI-Weiterbildungsangebot wächst: Soziale Innovationen werden ein weiterer Schwerpunkt der Kompaktangebote. Erfahren Sie mehr über individuelle Seminare für Organisationen und Unternehmen.
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Aktuelles, Termine und Veranstaltungen
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Praktikumsangebot der Bertelsmann Stiftung:

Die "Bertelsmann Stiftung" sucht für das Programm „Zukunft der Zivilgesellschaft“ einen Praktikanten (m/w). Das Praktikum beginnt ab Oktober 2014 und dauert maximal 6 Monate.

Neuerscheinung: Philanthropy and Education. Strategies for Impact

philanthropy-and-educationDas Buch stellt die Ergebnisse einer internati onal vergleichenden Studie zu Erfolgsfaktoren von Stiftungshandeln im Bildungsbereich vor. Es stellt fest, dass Stiftungen auf diesem Gebiet bislang nur selten nachweisbare soziale Wirkung erzielen. Es entwickelt ein innovatives Modell effektiver Bildungsphilanthropie und schlägt Strategien vor, mit denen den überaus komplexen Herausforderungen dieses Feldes begegnet werden kann. Die Publikation ist bei Palgrave Macmillan erschienen. Herausgeber sind Ekkehard Thümler, Annelie Beller, Nicole Bögelein und Helmut K. Anheier.

Wirkungsmessung und Professionalisierung im Stiftungssektor

CSI stellt Studie „Learning from Partners“ in Hannover vor.

Stellenausschreibung LehreUnter dem Titel „Wie wirken Stiftungen? – Eine Veranstaltung zur Professionalisierung des Stiftungshandelns“ lud die VolkswagenStiftung Wissenschaftler und Stiftungsvertreter sowie Mitarbeiter von Forschungsförderungs- und Evaluationsorganisationen ins Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ein. Vom CSI stellten Dr. Volker Then und Martin Hölz die Studie „Learning from Partners“ vor und diskutierten mit den Zuhörern über die Ergebnisse, Dr. Georg Mildenberger gestaltete mit einem Inputreferat den Thementisch „Wirkungsmessung in Kooperationen“.

  • Die Veranstaltung fand am 05. Februar in Hannover statt. Hier finden Sie den Download der Präsentation der Studie „Learning from Partners“.

Staat, Unternehmen und Eltern profitieren von Betriebs-Kitas

CSI führt Studie zu den Effekten betrieblicher Kinderbetreuung durch.

Spielende Kinder Unternehmen investieren zunehmend in eigene betriebliche Kinderbetreuungsangebote. Ihren Nutzen hat das CSI erstmals mit einer umfassenden Wirkungsanalyse untersucht. Gegenstand war die betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung der BASF. Sowohl die öffentliche Hand, Eltern als auch Unternehmen profitieren – wenn auch in unterschiedlichem Maße – von Betriebs-Kitas, so ein Ergebnis der Studie.

Das CSI stellt die Studie am Dienstag (28.01.2014) im ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator vor. Über die Ergebnisse diskutieren Petra Crone, MdB und Mitglied des Familienausschusses, Dr. Jörg Schmidt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Axel Thelen, Geschäftsführer der educcare Bildungskindertagesstätten und Dr. Volker Then vom CSI.

  • Download der vollständigen Studie.

Interview zu Engagement mit Dr. Volker Then in der Rhein-Neckar-Zeitung

Logo der Rhein-Neckar-ZeitungWarum engagieren sich Menschen? Wie können Vereine neue Ehrenamtliche gewinnen? Und was bringt Unternehmen das bürgerschaftliche Engagement ihrer Mitarbeiter? Diese und andere Fragen beantwortet Dr. Volker Then, geschäftsführender Direktor des CSI, in einem Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung vom 17. Januar 2014.

„Soziale Innovationen in den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege“

KfW/CSI

Eine Studie des Centrums für soziale Investitionen und Innovationen, Universität Heidelberg (CSI) Im Auftrag der BAGFW mit Unterstützung durch das BMFSFJ

Die vom CSI im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) erstellte Studie „Soziale Innovationen in den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege“ ist nun veröffentlicht worden. Sie wurde durch den Impuls des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiiert und im Januar und Februar 2013 durchgeführt. Die Ausgangsfrage der auf 24 Experteninterviews aufbauenden Erhebung lautete “Welche Strukturen und Mechanismen gibt es in den Verbänden der freigemeinnützigen Wohlfahrtspflege um Innovationen anzustoßen, zu entwickeln und in die Breite zu tragen?“ Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, wie die Wohlfahrtsverbände entsprechende Prozesse proaktiv gestalten können. Die Studienergebnisse zeichnen ein differenziertes und hochkomplexes Bild einer kraftvollen Innovationspraxis in der freien Wohlfahrtspflege.

  • Die Studie steht auf der Seite der BAGFW zum Download bereit.

CSI berät Akteure aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Nordkaukasus

Innoserv

Im Rahmen einer Konferenz im russischen Stawropol hat das CSI eine Einführung in die Wirkungsmessung gegeben. Ziel der Konferenz war es, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Akteure aus der Region zu vernetzen. Teilnehmer waren Vertreter der deutschen Botschaft in Russland, der Vizedirektor der North-Caucasus Federal University, Mitglieder des Stavropol Volunteers Movement sowie der Robert Bosch Stiftung.

Bild:Vertreter von MitOst e.V., der Robert Bosch Stiftung, des auswärtigen Amts und des CSI’s erörtern gemeinsam Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Vizerektor der Universität Stawropol.

Online-Befragung im Forschungsfeld "Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung"

Innoserv Einladung zur Online-Befragung des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen und Stiftungen hat in der Vergangenheit deutlich an Bedeutung gewonnen und spielt auch für die soziale Entwicklung von Quartieren in den Kommunen eine immer größere Rolle. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung zum Forschungsfeld "Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung" wird eine Onlinebefragung von Unternehmen und Stiftungen durchgeführt. Durch diese soll ein Einblick gewonnen werden, zu welchen gesellschaftlichen Themen sich Unternehmen und Stiftungen aktuell engagieren, welchen Stellenwert wirtschaftlich und sozial benachteiligte Stadtteile dabei momentan einnehmen und wie dieses Engagementfeld insgesamt bewertet wird.

Das CSI unterstützt diese Studie gern. Wir würden uns freuen, wenn viele der Einladung des Bundesministeriums folgen, sich an der schriftlichen Befragung beteiligen und über das Engagement des jeweiligen Unternehmens oder der Stiftung Auskunft geben.

Weitere Informationen und den Link zur Studie finden Sie hier.

Social Return on Investment (SROI) hat im Bereich "soziale Wirkungsmessung" in den letzten Jahren international am meisten Aufmerksamkeit erhalten.

SROIDas CSI hat eine umfassende Studie durchgeführt, die analysiert und darstellt was in diesem aufstrebenden und dynamischen Feld passiert. Die SROI Meta-Analyse beurteilt systematisch SROI Studien, die zwischen 2000 und Anfang 2012 umgesetzt und veröffentlicht wurden.

Dabei konzentriert sich die SROI Meta-Analyse auf drei Hauptbereiche:

(1) Initiatoren, Analysten und bewertete Organisationen
(2) Einsatzgebiete, Zielgruppen und angewandte Indikatoren
(3) Qualitätsbewertung

Forschungsprojekt zum deutschen Stiftungswesen gestartet

Deutsches StiftungswesenAm 16.10. fand die Auftaktveranstaltung des Forschungsprojekts „Positionierung und Beitrag deutscher Stiftungen" in Berlin statt. Ziel des Projekts ist es, den Beitrag von Stiftungen in den Bereichen Soziales, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie Advocacy in Deutschland zu untersuchen. Eine siebenköpfige Forschergruppe am CSI und der Hertie School of Governance führt das Projekt durch. Es wird durch die VolkswagenStiftung, der Stiftung Mercator, die Fritz Thyssen Stiftung, der gemeinnützige Hertie-Stiftung sowie der Robert Bosch Stiftung gefördert. An dem Workshop nahmen Vertreter der Stiftungen sowie das Projektteam teil.

Innoserv - Ihre Meinung ist gefragt!

InnoservIm Projekt Innoserv wird erfasst, welche Herausforderungen sich in Zukunft sozialen Diensten stellen werden und welche Innovationen es bereits gibt. Ein Filmteam reiste durch Europa und produziert zusammen mit den INNOSERV Teams kurze Videos, die sich sehen lassen können. Sie haben die Möglichkeit, auf der Homepage die Filme anzusehen und über einen kurzen Fragebogen, Ihre Meinung zu den dargestellten Lösungen zu äußern.

KfW veröffentlicht Studie des CSI Heidelberg zu Social Entrepreneurship in Deutschland

KfW/CSIDie Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat die Studie "Social Entrepreneurship in Deutschland - Potenziale und Wirkungsmessung" veröffentlicht. Die Studie umfasste im Wesentlichen die Sichtung und Aufbereitung von quantitativen Studien zu Sozialunternehmertum oder Social Entrepreneurship in Deutschland und international sowie in einer zweiten Projektphase eine Vertiefung dieser Erkenntnisse in Form von Interviews. Dabei lag neben Einschätzungen zu Größe und Struktur verschiedener Tätigkeitsfelder ein wesentlicher Schwerpunkt auf Skalierungs- und Finanzierungsproblematiken von Sozialunternehmen.

CSI ist deutscher Partner im EU-Austauschprogramm für Sozialunternehmer

Erasmus für Jungunternehmer Seit Jahresbeginn ist das CSI der deutsche Partner im Konsortium „Social Entrepreneurship“ im Rahmen des EU-Programmes „Erasmus für Jungunternehmer“. Das Austauschprogramm bietet jungen Sozialunternehmern die Möglichkeit, gemeinsam mit einem erfahrenen Mentor eines anderen EU-Mitgliedstaats an konkreten Projekten zu arbeiten.

  • Weitere Informationen zu dem von der Europäischen Unionbasisfinanzierten Programm erhalten Sie auf unserem Lehre Blog.
  • Interessierte Jungunternehmer und etablierte Sozialunternehmer bewerben sich bei: markus.strauch@csi.uni-heidelberg.de.

Soziale Innovationen in Europa

Master Auf der Konferenz „Social Innovation – Priority for a European Agenda“ diskutierten Politiker, Wissenschaftler und Praktiker am 20. Mai im Europäischen Parlament über soziale Innovationen. Dabei ging es u. a. um die Förderung von sozialen Innovationen durch die EU in der nächsten Programmperiode (2014-2020), Innovationsmanagement und Beispiele von Innovationen aus verschiedenen europäischen Ländern. Volker Then argumentierte in seinem Beitrag, dass Sozialunternehmen wichtige Treiber sozialer Innovationen sind. Als hybride Organisationen nutzen sie Ressourcen aus unterschiedlichen Sektoren wie Engagement, politische Unterstützung und Sozialkapital. Um Innovationen zu verbreiten benötigen allerdings insbesondere junge Sozialunternehmen die Unterstützung großer Nonprofit Organisationen und der Politik.
Zu der Veranstaltung hatte der österreichische Abgeordnete Heinz K. Becker eingeladen.

Zeit-Artikel zitiert CSI-Studie zu Bundesfreiwilligendienst

Ein Artikel zum Bundesfreiwilligendienst in der Zeit vom 18. Juli bezieht sich auf die Studie „Experiment Altersöffnung im Bundesfreiwilligendienst“ des CSI und der Hertie School. Der Artikel beschäftigt sich vor allem mit dem Altersunterschied der Freiwilligendienstleistenden in Ost- und Westdeutschland. Um diesen zu erklären, wird die Studie von Annelie Beller und Rabea Haß herangezogen.

Wirkung mit Kompetenz

Die Teilnehmer unserer Executive Training Workshops eignen sich fachspezifische Kompetenzen an, die für Führungskräfte in der heutigen Zivilgesellschaft unentbehrlich sind. Die Themen unserer Trainingsangebote umfassen aktuell: Wirkungsmessung, Stiftungsstrategien und Soziales Unternehmertum. Ein Seminar zu sozialer Innovation folgt 2014.

Die Wirkung sozialer Investitionen stößt auf zunehmendes Interesse – nicht nur in Zivilgesellschaft und Politik, ebenso im wirtschaftlichen Sektor und der Gesellschaft als Ganzes. Unser Executive Training zu Social Investment and Impact baut zur Messung von Wirkungen auf das Konzept des Social Return on Investment auf.

Um die Wirkung ihrer sozialen Investition zu maximieren, müssen gerade Stiftungen ihre Strategie besonders überdenken. Im Executive Training Foundation Strategies for Impact vermitteln wir den Teilnehmern essentielle Grundlagen für begründete strategische Entscheidungen.

Politikdialog zu Sozialunternehmen in Asien und Europa

Wie können Sozialunternehmen weltweit ein nachhaltiges Wirtschaften fördern? Was können wir von erfolgreichen Sozialunternehmen aus Asien und Europa lernen? Und welche Politik ist notwendig, um Sozialunternehmertum zu fördern?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich am 15. und 16. Juli Politiker und Sozialunternehmer aus Asien und Europa. Zum Auftakt der Tagung in Berlin moderierte Volker Then ein Gespräch zwischen den beiden Experten für Sozialunternehmen Penny Newman aus England und Muhammad Ali aus Bangladesch. Organisatoren des Politikdialogs waren das British Council und die Asia Europe Foundation; das CSI wirkte als wissenschaftlicher Partner mit.

Volker Then zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf Philanthropie

In der Sonderausgabe des Magazins "Alliance" nimmt Volker Then Stellung zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Philanthropie und das Wohlfahrtssystem in Deutschland. Dabei geht er auch auf die Rolle von Sozialunternehmen und sozialen Investitionen ein.

  • Zu dem Artikel "How is philanthropy changing?"gelangen Sie hier.
  • Die vollständige Juniausgabe des Alliance-Magazins finden Sie hier.

Module aus dem Master: Managementtechniken

Master Der berufsbegleitende Masterstudiengang Nonprofit Management & Governance ist ein inter-disziplinär ausgerichtetes Studienangebot. Das Curriculum zielt ab auf verschiedene Themen aus dem gemeinwohlorientierten Bereich. Auch im Wintersemester 2013/14 besteht wieder die Möglichkeit zur punktgenauen Weiterbildung für Interessierte: Veranstaltungs- oder mo-dulweise können Teile des Masterprogramms belegt werden.

Die in Modul 9 eingegliederte Veranstaltung „Managementtechniken“ findet beispiels-weise an zwei Terminen über jeweils anderthalb Tage statt; sie wird in Form von praxisnahen Workshops zu unterschiedlichen Themen angeboten. Dieses Jahr stehen Interessierten vier Themen zur zielgerichteten Vertiefung zur Auswahl: - Führung oder Mediation am 23. + 24.10.2013 - Campaigning oder Moderation: 13. + 14.11.2013

  • Weitere Informationen zu der Veranstaltung Managementtechniken erhalten Sie auf unserem Lehre Blog.
  • Bei Interesse an diesem Bildungsangebot oder zur Beratung für andere Möglichkeiten der Weiterbildung am CSI, wenden Sie sich bitte an: Tine Hassert

Engagementpolitische Empfehlungen zur Bundestagswahl 2013

Drei Monate vor der Bundestagswahl haben die 250 Mitgliedsorganisationen des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) engagementpolitische Empfehlungen gegenüber den Parteien formuliert. Die Handlungsempfehlungen beziehen sich unter anderem auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für Engagement, die Zukunft der Freiwilligendienste, Engagement und Partizipation in Europa sowie die Engagementforschung. Das Papier soll auch dazu dienen, die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements stärker ins Bewusstsein der Politik und der Öffentlichkeit zu rücken.

  • Die gesamten Handlungsempfehlungen können Sie hier herunterladen.

Neuerscheinung: Citizens vs. Markets: How Civil Society is Rethinking the Economy in a Time of Crises (Sonderausgabe des Journal of Civil Society)

Seit dem Untergang der Investmentbank Lehman Brothers hat die Finanzkrise zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Weltwirtschaft geführt. In der Diskussion über mögliche Antworten auf die Krise spielen Akteure der Zivilgesellschaft indes kaum eine Rolle. Doch gerade in diesem Bereich könnten Ansätze zu einer grundsätzlichen Neuorientierung unserer politischen Ökonomie entstehen. Eine Sonderausgabe des Journal of Civil Society stellt drei verschiedene Möglichkeiten vor, die Krise zu verstehen, und erörtert die entsprechenden Rollen zivilgesellschaftlicher Akteure: Wiedereinforderung gesellschaftlicher Verantwortung, Wiedergewinnung der Demokratie und die Erkundung von Post-Wachstums-Szenarien. Gastherausgeber sind Ekkehard Thümler (CSI) und Lorenzo Fioramonti (University of Pretoria).

  • Weitere Informationen finden Sie hier.

Annelie Beller und Rabea Haß im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Bundestages

Am 15. Mai stellten Annelie Beller (CSI) und Rabea Haß (Hertie School of Governance) Forschungserkenntnisse zum Bundesfreiwilligendienst im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages vor. Die Hauptbotschaften sind: Der Bundesfreiwilligendienst ist erfolgreich, der Anteil der Älteren wächst, insbesondere in Ostdeutschland, und die Bildungskomponente für die Altersgruppe 27+ ist verbesserungswürdig. Die Erkenntnisse sind das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts des CSI und der Hertie School, das von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung gefördert wird.

Mit welchen Strategien erzielen Stiftungen im Bildungsbereich Wirkung?
Artikel des CSI in Stiftung & Sponsoring

Der Bildungsbereich gehört zu den bedeutsamsten Tätigkeitsfeldern europäischer wie US-amerikanischer Stiftungen. Das Engagement auf diesem Gebiet bringt zwar eine Reihe besonderer Vorteile, aber auch großer Herausforderungen mit sich. Eine aktuelle Studie der CSI-Mitarbeiter Ekkehard Thümler, Annelie Beller und Nicole Bögelein legt nun ein Modell zur Wirksamkeit von philanthropischen Interventionen im Feld der Bildung vor. Sie zielt darauf ab, die Strategiebildung von Stiftungen zu unterstützen und zur wissenschaftlichen Diskussion über die Effektivität von Interventionen im Bildungsbereich beitzutragen.

Multistakeholder-Konferenz zur "Förderung und Verbreitung von sozialen Innovationen in Deutschland"

Am 27. Februar fand in Berlin auf Einladung des Bundesministeriums für Frauen, Senioren, Familie und Jugend die Multistakeholder-Konferenz zur "Förderung und Verbreitung von sozialen Innovationen in Deutschland" statt. Für das CSI waren der geschäftsführende Direktor Dr. Volker Then sowie Rüdiger Knust und Thomas Scheuerle vor Ort. Letzterer trug im von der KfW Bank und Ashoka geleiteten Workshop zur Finanzierung von Sozialunternehmen einen kurzen Impulsvortrag zum Marktpotential von Sozialunternehmen bei.

  • Einen ausführlichen Konferenzbericht finden Sie hier .


 

Weitere Veranstaltungshinweise des CSI finden Sie unter 'Kolloqium'

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